So funktioniert die Anmeldung von Flüchtlingen für Arbeitseinsätze:

1. Herunterladen der Stellenbeschreibung : HIER KLICKEN

2. Diese Stellenbeschreibung ausfüllen und an die AUSLÄNDERBEHÖRDE Tübingen schicken .  Entweder per Brief an die Adresse  Universitätsstadt Tübingen  Ausländeramt  Schmiedtorstraße 4   72070 Tübingen  oder per Mailanhang  an  auslaenderamt@tuebingen.de   (Sie leiten dann dieses Papier ans Jobcenter weiter)

 3. Das „Arbeitsverhältnis“  wird durch einen Vertrag geschlossen – Siehe das Formular  hier. . Für anerkannte Asylbewerber gilt:  Dieser Vertrag wird an das Jobcenter geschickt, Abteilung Leistung. Das ist also auch bei 3 Stunden Gartenarbeit offenbar nötig. 

4. Ganz wichtig: Um als Arbeitgeber versicherungsrechtlich nicht in eine Falle zu laufen, ist das Arbeitsverhältnis als „kurzfristige Beschäftigung“ der Minijobzentrale anzuzeigen. Bitte hier keine Scheu, die eigene Kontonummer anzugeben – es werden nur Centbeträge für die Unfallversicherung abgezogen, denn krankenversichert sind unsere Klienten ja über das Jobcenter oder das Landratsamt. Bitte das Formular “Haushaltsscheck” ausfüllen (oben noch “kurzfristige Beschäftigung” hinschreiben) und an die Minijobzentrale schicken minijob@minijob-zentrale.de  oder per Post an:  Minijob-Zentrale   45115 Essen  Es gibt auch die Möglichkeit, das Formular online auszufüllen – siehe Homepage der Minijobzentrale.

4. Entlohnung:  Richten Sie sich nach dem Mindestlohn von 9,00 € / h.  Den Empfang des Geldes vom Arbeitnehmer quittieren lassen und diese Quittung ans Jobcenter oder bei noch nicht anerkennten Flüchtlingen diese Quittung an das Landratsamt schicken

 ( mit der hinzugefügten Überschrift: Kurzfristige Beschäftigung. (Die haben noch kein eigenes Formular!)

Es ist grundsätzlich so, dass unsere anerkannten Flüchtlinge, die Leistungen vom Jobcenter beziehen, 100 Euro dazu verdienen dürfen – alles andere wird von den Leistungen abgezogen.

Für Leute, die noch Geld vom Landratsamt beziehen – also noch nicht anerkannte Asylbewerber – gilt der Satz: Einkommen aus Erwerbstätigkeit bleiben …. in Höhe von 25 vom Hundert außer Betracht – der konkrete Betrag wird etwa ähnlich sein.

 

Wenn man bei solchen Gelegenheitsarbeiten mal vom Mindestlohn ausgeht  - also 8,84 € - kann ein Flüchtling im Monat 11 Stunden arbeiten, jede weitere Arbeit erhöht sein Einkommen nur noch um 20% des erarbeiteten Betrages. (Also werden ihm 80% auf die Leistungen angerechnet)

 

(Es gibt sogar eine Regelung wegen der Lohnsteuer! Da heißt es:

 

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Arbeit für Flüchtlinge