Ich beobachte in der Christenheit, aus der ich selbst komme - der charismatischen Bewegung - eine immer stärker werdende Tendenz zur Überhöhung von Wundern und zu einer “Welteroberung” im Sinne politischer Einflussnahme. Eine Kritik an dieser Bewegung ist im Netz kaum zu finden - oft ist sie mit einer stockkonservativen fundamentalistischen Haltung verbunden, die nicht meine Sache ist.

Meine Kritik hat ein Ziel: Die Weiterentwicklung eines fröhlichen, alltagstauglichen charismatisch geprägten Christseins, das weltzugewandt ist ohne unrealistische Hoffnungen zu verbreiten. Ich bin überzeugt, dass die angesprochenen Tendenzen unserer christlichen Botschaft schaden, indem sie diese verzerrt wiedergeben.

Wenn ich im Folgenden einfach von der “Bewegung” spreche, so meine ich damit Gruppierungen, die der “New Apostolic Reformation” zuzurechnen sind. Einen kritischen Überblick und eine Liste der Personen gibt diese Seite hier. (nicht mehr ganz neu...!)

 

Beispiele aus dieser Bewegung :

 

„Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.“

Dieses Wort der “Barmer Erklärung” von 1934 gibt die Richtung an: Die Verkündigung Jesu und die Verbindung zu Jesus Christus selbst sind der letztgültige Maßstab - daneben sind erlebte Wunder und gefühlte Kräfte sekundär. Er lehrte uns zu beten: Dein Reich komme! Wann dieses Reich in Fülle anbricht, wissen wir nicht - und wir können es durch noch so viel Proklamieren nicht herbeiziehen.

 

Beispiele

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