“Ob´s schon nicht von allen Seiten engelrein zugeht, so bin ich doch beflissen, dass die Ursache der Zwietracht nicht etwa bei mir sei” - so Johannes Kepler an die Tübinger Orthodoxen, die seine liberalere Haltung nicht akzeptieren wollten und seine Rückkehr nach Tübingen blockierten.

Es geht in so manchen Ecken der christlichen Welt wahrlich nicht engelrein zu - wenn man da etwas kritisiert, muss man aufpassen, dass man nicht zum Pharisäer wird oder selbst “Ursache zur Zwietracht” ist. Ich bin nicht “engelrein” und meine Ansichten sind wie alle anderen fragwürdig im besten Sinne des Wortes.

Warum diese Seiten?

Ich beobachte in der Christenheit, aus der ich selbst komme - der charismatischen Bewegung - eine immer stärker werdende Tendenz zur Überhöhung von Wundern und zu einer “Welteroberung” im Sinne politischer Einflussnahme. Eine Kritik an dieser Bewegung ist im Netz kaum zu finden - oft ist sie mit einer stockkonservativen fundamentalistischen Haltung verbunden, die nicht meine Sache ist.

Meine Kritik hat ein Ziel: Die Weiterentwicklung eines fröhlichen, alltagstauglichen charismatisch geprägten Christseins, das weltzugewandt ist ohne unrealistische Hoffnungen zu verbreiten. Ich bin überzeugt, dass die angesprochenen Tendenzen unserer christlichen Botschaft schaden, indem sie diese verzerrt wiedergeben.

Beispiele aus dieser neuen Bewegung :

 

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