Wir Deutschen sind daran gewöhnt, dass Politik und frommes Christsein getrennte Bereiche sind.  Wenn Evangelikale über gesellschaftliche Veränderungen nachdenken, dann hoffen sie zumeist auf die Veränderung Einzelner, die dann die Gesellschaft irgendwie verändern. In den USA ist das anders: Hier ist die “Kingdom-now- Theologie” entstanden, die die Welt in ein christliches Reich verwandeln will. Dazu sollen die “seven moutains” der Gesellschaft erobert werden. Aktuell allerdings treibt dieses Bemühen seltsame, ja gefährliche Blüten. Das Eintreten für Donald Trump ist nur eine davon. So warnte Bill Johnson von Bethel ausdrücklich davor, Hillary Clinton zu wählen. Der Apostel Deutschlands der ICAL bezeichnete gar Trump als Gottes Trumpfkarte. Da fragt man sich schon, wo denn die Propheten sind.

Dass der Einfluss auf die Politik fatal sein kann, zeigt der Fall Katherine Harris. Sie hatte damals die weitere Auszählung der Stimmen in Florida zwischen Bush und Al Gore blockiert. Man stößt in der “Bewegung” auf ihren Namen - im Zusammenhang mit Sarah Palin und dem verstorbenen C.P. Wagner. Wie sähe die Welt aus, wenn es keinen Präsidenten GW Bush und keinen 2.Irakkrieg gegeben hätte?

 

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